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LME Aktuell - 22.08.2007
Erneut Entwarnung: Kein Krebsrisiko durch Acrylamid in Lebensmitteln
Boston (lme)– Acrylamid in Lebensmitteln erhöht nicht das
Brustkrebsrisiko. Das ergab die bislang umfangreichste Studie an mehr
als 100.000 amerikanischen Frauen zur Wirkung von frittierten und
gerösteten Lebensmitteln. Diese Ergebnisse wurden jetzt anlässlich
einer Tagung der „American Chemical Society“ in Boston vorgestellt.
Studienleiterin Frau Professor Lorelei Mucci von der “Harvard School
of Public Health" in Boston bezeichnete es als unwahrscheinlich, dass
die in Lebensmitteln vorkommenden Mengen an Acrylamid Brustkrebs
auslösen könnten. Die Epidemiologin und ihre Studiengruppe hatten
zuvor schon ein Krebsrisiko für Enddarm, Dickdarm,
Blase und Nieren durch Acrylamid in Lebensmitteln
ausgeschlossen. Die in der Vergangenheit durchgeführten Tierversuche
seien sehr wahrscheinlich zu einem anderen Ergebnis gekommen, weil die
Tiere mit einer 1.000- bis 100.000 - fach höheren Mengen an Acrylamid
gefüttert wurden, so die Wissenschaftler in einer Pressekonferenz.
In der jüngeren Vergangenheit waren immer wieder selbsternannte Laien
– Konsumentenschützer in der Öffentlichkeit aufgetreten und hatten
vor einem vermeidlichen Krebsrisiko gewarnt. Selbst sonst seriös
arbeitende TV – Stationen hatten derartige Aussagen ungeprüft
übernommen, obwohl eine Vielzahl von seriösen Wissenschaftlern ein
Krebsrisiko durch Acrylamid nicht nachweisen konnte. Eine
Studie belegt sogar, dass Arylamid-Blutspiegel durch
Acrylamid in Lebensmittel nicht beeinflusst werden können.
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